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poonjaji

H.W.L. Poonja ( Poonjaji)

Poonjaji wurde am 13.Oktober 1910 in Gujranwala, Indien geboren. Er verbrachte seine Jugend in Faisalabad, im Westen des Bundesstates Punjab, der heute zu Pakistan gehört.
Als Kind hörte er eine Radiosendung über Buddha, die ihn so stark beeindruckte, das er es Buddha gleichtun wollte.
In einem Schulbuch sah er das Bild Buddhas als abgemagerter Asket und begann seine Schulbrote an Tiere zu verfüttern.
Schon bald begann er abzumagern. Während seine Schulkameraden Spaß daran fanden in „Buddha, Buddha“ zu hänseln, war sein Vater nicht so erfreut und brachte ihn zu einem Arzt und brachte Poonjaji dazu wieder zu essen.
Während dieser Zeit verkleidete er sich heimlich als Saddhu und lief mit einer Bettlerschale durch die Stadt und predigte.
In einem Yoga Magazin las er einen Artikel über Büffelmilch.Von da an trank er Büffelmilch und begann mit Yoga.
Sein erstes Samadhierlebnis hatte er im Alter von neun.
Während der Feiern zum britischen Sieg nach dem Ende des 1.Weltkriege, saß die Familie in einem Restaurant und trank Mango Shakes. Als ihm sein Shake gereicht wurde reagierte er nicht. Er schien völlig absorbiert zu sein ohne zu wissen wo er gerade war. Man hielt ihn für besessen, brachte ihn zu einer Moschee. Dort wurden Mantras gesungen um seine Besessenheit
zu heilen.
Nachdem er wieder „normal „ war, fragte seine seine Mutter warum er die ganze Nacht gelacht und geweint hat, ob er vielleicht Krishna gesehen hätte, doch er verneinte. Er hatte nichts gesehen was er hätte benennen können – er hatte keine Möglichkeit darüber zu reden.
Bald, auch durch den Einfluss seiner Mutter, wurde er ein Devotee Krishnas, und rezitierte Mantras und den Namen Krishna wann immer es ihm möglich war, Tag und Nacht bis zu dem Tag 1942 als er seinen Guru Ramana Maharshi traf.
Als er Zwanzig wurde, arrangierten seine Eltern eine Heirat für ihn.
Dann trat er als Officier in die Armee ein.
Auch während dieser Zeit machte er regelmäßig seinen Mantra und rief immer wieder den Namen Krishnas. Zeitweise zog er sogar Frauenkleider an, um Krishna, der sich bekanntermaßen mit jungen Frauen umgab, zu verführen sich ihm zu zeigen.
Nachdem er die Armee verlassen hatte und seine Familie bei seinen Eltern untergebracht hatte, zog er auf seiner Suche nach Gott durch Indien, bis zum Himalaya. Er besuchte Klöster, Ashrams, und Heilige Männer.
Er bot alles was er hatte demjenigen der ihm Gott zeigen konnte.
Doch alle sogenannteb „Heiligen Männer“ enttäuschten ihn, „Geschäftsleute als Saddhus verkleidet“.
Er kehrte zurück nach Hause.
Er hatte keine Pfennig Geld und lebte mit seiner Frau und den zwei Kindern bei seinen Eltern.
Dann eines Tages, Poonjaji hielt sich im Hause seines Vaters auf, kam ein Saddhu zu ihm und fragte nach Almosen.
Zitat:
„ Swami du kannst mit mir zu Mittagessen. Du bist durch ganz Indien gereist. Kannst du mir jemanden nennen der Gott gesehen hat?
„Ja“, sagte der Saddhu,“ Ich kenne Jemanden. Gehe zu ihm“.Er gab mir die Adresse von Ramana Maharshi.
Der lebte in Tiruvannamalai, südlich von Madras.“
Poonjaji hatte kein Geld um zu reisen und wollte sich kein Geld leihen.
Zufällig sah er eine Anzeige in der ehemaligen Offizieren eine Stelle in Madras angeboten wurde.
Er bewarb sich, wurde angenommen, bekam ein Ticket und Reisegeld für die Fahrt nach Madras mit der Aufforderung innerhalb eines Monats dort anzutreten.
Zitat:
„Ich fuhr von Punjab nach Madras und von dort zum Ramana Ashram. Ich stieg vom Ochsenkarren und man zeigte mir den Weg zur Halle wo Ramana sein sollte.
Ich ging hinein und sah, das er der gleiche Saddhu, der mir die Adresse gegeben hatte.
Ich wurde sehr wütend und ging nicht in die Halle. Ich dachte, das ist ein Mann der über sich selbst prahlt.
Ich wollte sofort zur Station zurück.
Ein Mann der im Ashram lebte folgte mir und fragte,“bist du nicht aus dem Norden?Du bist den ganzen Weg gekommen, warum bleibst du nicht?“
Ich sagte,“Nein, dieser Mann ist ein Betrüger. Er hat mir seine eigene Adresse gegeben, deshalb will ich ihn nicht sehen und nicht bleiben.“
Der Mann sagte,“Nein, du machst einen Fehler. Das kann nicht sein. Er hat sich seit fünfzig Jahren nicht von hier wegbewegt.
Er kam hierher als er ein Junge war. Er muss sich dir durch seine besondere Kraft gezeigt haben.“
Ich war mit der Erklärung nicht einverstanden, aber er bestand darauf das ich bleibe und gab mir einen Raum wo ich bleiben konnte. Genau in dem Moment lautet die Glocke zum Mittagessen. Der Maharshi war auch in der Halle zum Essen und ich konnte genau sehen, dass er der Gleiche war, den ich im Punjab getroffen hatte. Ich entschloss mich ihn anzusprechen.
Nach dem Essen verließen alle die Halle. Ich wusste nicht, dass nach dem Essen niemand kam um mit ihm zu sprechen.
Als ich in der Halle zu ihm ging, wollte mich der Hausmeister zunächst stoppen, doch der Maharshi sah mich an und winkte mich zu sich.
Ich fragte,“Bist du nicht die gleiche Person die ich vor fünfzehn Tagen im Punjab getroffen habe?“
Er sagte nichts.
Ich sagte,“ Ich verstehe Stille nicht, bitte sprich zu mir.“
Er sprach nicht. Ich war einfach nicht zufrieden mit ihm.Ich war nicht glücklich mit der Stille die ich noch nie gehört hatte.
Trotzdem gefiel mir dieser Ort. Er hatte etwas sehr attraktives, etwas heiliges.
Ich dachte wenn ich schon mal hier bin, werde ich mal zur anderen Seite des Berges gehen.
Ich wanderte ungefähr vier Meilen vom Ashram fort und suchte meinen Krishna.
Bald war es Zeit nach Madras zurück zu kehren und meine Arbeit zu beginnen.
Ich ging zum Maharshi um good-bye zu sagen.
Er sagte,“ Du bist nicht gekommen um mich zu sehen.“
„Nein“, sagte ich,“ ich war auf der anderen Seite des Berges, und jetzt gehe ich nach Madras.“
Er fragte,“ was hast du gemacht?"
Mit Stolz sagte ich zu ihm,“ Ich habe mit Krishna gespielt.“
Er sagte.“ Sehr gut, du hast Krishna gesehen?“
„Ja“, sagte ich stolz.
„Siehst du ihn jetzt?“
„Nein. Ich weiß nicht. Wenn ich eine Vision habe sehe ich in. Jetzt nicht.“
Dann sagte er,“ Also Krishna ist erschienen und dann wieder verschwunden?“
„Was erschien verschwand wieder. Der Sehende ist immer noch da. Gott kann kein Objekt sein das kommt und geht. Finde heraus wer der Sehende ist.“
Zum ersten mal hörte ich die Worte,“ finde heraus wer der Sehende ist.“

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